Kirschbäume: Eine schöne Reise von der Blüte zur Frucht

3. Von der Blüte zur Frucht: Die Entwicklung der Kirsche

Wenn die wunderbare Blütenpracht verblasst, beginnt eine neue, ebenso erstaunliche Phase im Lebenszyklus des Kirschbaums: das Wachstum der Früchte. Dieser komplizierte Prozess von der Blüte bis zur Frucht zieht sich über mehrere Wochen hin und beinhaltet komplizierte biologische Mechanismen und Wechselwirkungen mit der Umwelt. Die Reise beginnt direkt nach der erfolgreichen Bestäubung. In der Regel durch Bienen oder andere Insekten. Sobald eine Blüte bestäubt wurde, fallen die Blütenblätter ab und der Fruchtknoten an der Basis der Blüte beginnt sich zu entfalten. Damit beginnt die Fruchtentwicklung. Der Baum lenkt seine Energie auf die Pflege der wachsenden Früchte und verlagert so die Ressourcen von der vegetativen Entwicklung auf die Fruchtbildung. Am Anfang sind die sich entwickelnden Kirschen klein, grün und fest. Sie ähneln überhaupt nicht den prallen, lebhaften Früchten, die wir uns als reife Kirschen vorstellen. Diese jungen Früchte verändern sich in den nächsten Wochen dramatisch. Im Laufe ihrer Entwicklung werden sie größer und verändern nach und nach ihre Farbe. Die jeweilige Farbentwicklung hängt von der Kirschsorte ab; in manchen Fällen geht sie von Grün zu Gelb, dann zu Rot und schließlich zu einem tiefen Karminrot oder fast Schwarz. Die Früchte werden in dieser Zeit nicht nur größer, sondern verändern sich auch innerlich. Während die Kirsche weicher wird, beginnt sich Zucker zu sammeln, der der Frucht ihre charakteristische Süße verleiht. Gleichzeitig werden verschiedene Moleküle synthetisiert, die den Geschmackscharakter und den Nährwert der Kirsche ausmachen. Umwelteinflüsse haben großen Einfluss auf die Entwicklung der Kirsche. Die Produktion von Kohlenhydraten durch Photosynthese hängt von einer ausreichenden Sonneneinstrahlung ab. Eine angemessene Wasserversorgung ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung; zu wenig Wasser führt zu winzigen, trockenen Früchten, zu viel Wasser lässt die Kirschen platzen. Auch die Temperatur spielt eine Rolle: Starke Hitze oder Kälte können die wachsenden Früchte schädigen. Kirschenbauern müssen diese Phase besonders genau überwachen und kontrollieren. Da die wachsenden Früchte verschiedene Insekten und Vögel anlocken können, ist die Schädlingsbekämpfung sehr wichtig. Einige Erzeuger schützen ihre Ernte mit Netzen oder anderen Schutzvorrichtungen. Zu Beginn der Saison zahlt sich auch ein guter Schnitt in dieser Phase aus, da er eine effektive Verteilung der Energie des Baumes auf die wachsenden Früchte gewährleistet.

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