Muss ich Gewichte heben, wenn ich schwimme?
Schwimmen ist ein fantastisches, kalorienverbrennendes Ganzkörpertraining. Es ist eine angenehme und entspannende Aktivität, die auch therapeutische Vorteile hat. Allerdings müssen Sie Gewichte heben, wenn Sie Kraft und Muskeln aufbauen wollen. Am besten bereiten Sie sich auf das Schwimmbad vor, indem Sie an Ihren Stärken arbeiten.
Stärke

Schwimmen kann Ihnen zwar helfen, Muskeln aufzubauen, aber ein gezieltes Krafttraining ist besser geeignet. Der Grund dafür ist der Widerstand des Wassers, der es ermöglicht, Kraft zu gewinnen, ohne Gelenke und Muskeln wesentlich zu schädigen. Für Leistungs- und Rundenschwimmer, die ihre Kraft (und möglicherweise auch ihre Geschwindigkeit) verbessern wollen, kann die Integration eines Hebetrainings jedoch sehr hilfreich sein. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Leistungsschwimmer ein gut durchdachtes Krafttrainingsprogramm absolvieren, das von ihren Schwimmeinheiten getrennt ist. Wir raten davon ab, unmittelbar nach einer Kraft- oder Hebeaktivität zu schwimmen, auch wenn die Versuchung groß ist. Warten Sie stattdessen auf einen anderen Tag oder eine andere Zeit. Sie können eine Überbeanspruchung Ihrer Muskeln und Ihres Körpers vermeiden, indem Sie sich stattdessen auf das Schwimmen konzentrieren.
Geschwindigkeit

Im Vergleich zum Training im Fitnessstudio oder an Land werden beim Schwimmen Muskeln und Gelenke weniger belastet, während gleichzeitig Kraft und Ausdauer gesteigert werden. Das macht es zu einer so großartigen (und effektiven) Methode, um die Leistung zu steigern, das Aussehen zu verändern und Muskeln aufzubauen. Die beanspruchten Muskeln müssen jedoch ausreichend entwickelt und leistungsfähig sein, um mit den aeroben Anforderungen der Aktivität Schritt halten zu können, damit Schwimmen erfolgreich ist. Aus diesem Grund sollten Schwimmer ihr Trainingsprogramm um Kraftübungen für den Oberkörper ergänzen. Diese Übungen tragen dazu bei, die Muskelmasse, die Flexibilität und den Bewegungsumfang zu verbessern, das Verletzungsrisiko zu senken und die Schwimmleistung und -geschwindigkeit zu steigern. Schwimmer sollten am Tag vor dem Schwimmtraining Gewichte heben oder Krafttraining absolvieren. So können sie ihr Schwimmtraining hauptsächlich mit Fettspeichern und nicht mit Kohlenhydraten absolvieren, was sicherstellt, dass ihre Glykogenspeicher geleert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Glykogenspeicher geleert sind und es nach dem Schwimmtraining nicht zu übermäßiger Müdigkeit oder Muskelkater kommt.
Ausdauer

Für Schwimmer ist das Ausdauertraining von entscheidender Bedeutung, da es die Geschwindigkeit und die Gesamteffizienz des Schwimmstils erhöht. Durch die Verbrennung von Kalorien trägt es auch dazu bei, den Körperfettabbau zu beschleunigen. Schwimmen in Kombination mit dem Einsatz von Widerstandsbändern oder Hanteln kann eine hervorragende Möglichkeit sein, die Ausdauer zu verbessern. Kreuzheben, Kniebeugen und Bankdrücken sind Beispiele für große, zusammengesetzte Übungen mit mehreren Gelenken, die Kraft, Stärke und sportliche Leistung steigern können. Schwimmen eignet sich hervorragend zur Straffung und zum Muskelaufbau, verbrennt aber nicht so viele Kalorien wie Gewichtheben oder andere kraftvolle Übungen. Außerdem werden beim Schwimmen die Knochen und Gelenke nicht so stark belastet wie bei anderen Sportarten. Letztendlich hängt es von den individuellen Zielen ab, ob man vor oder nach einem Krafttraining schwimmen sollte. Es ist wichtig zu wissen, dass es ratsam ist, sich nach dem Krafttraining 5-10 Minuten lang durch Wassertreten abzukühlen. So können sich die Muskeln entspannen und die Kernwärme allmählich abnehmen.
Gewichtsverlust

Sowohl beim Schwimmen als auch beim Gewichteheben werden Kalorien verbrannt, aber der Schlüssel zum Fettabbau liegt in der Reduzierung der Kalorien. Diät und Sport sind die effektivsten Mittel, um dies zu erreichen. Sie können Kraft und Stärke entwickeln, die sich auch im Wasser bewährt, indem Sie Krafttraining in Ihr Trainingsprogramm aufnehmen. Mit Bankdrücken, Kniebeugen (insbesondere Kniebeugensprüngen), Latziehen und sogar einfachen Übungen mit dem eigenen Körpergewicht wie Liegestützen können Sie die wichtigsten Muskelgruppen trainieren, die beim Rundenschwimmen zum Einsatz kommen, um Ihre allgemeine Geschwindigkeit und Schwimmtechnik zu verbessern. Es ist jedoch wichtig, dass Sie sich zwischen den Schwimmübungen und den Trainingseinheiten ausreichend erholen. Dazu gehört, dass Sie jede Nacht ausreichend schlafen, genügend Proteine essen, viel Wasser trinken und sich vor dem Training angemessen aufwärmen, um das Verletzungsrisiko zu verringern.